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Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Ihr Quanten-IP in einen kohärenten Zustand zu bringen?
Vorhersagen sind schwierig – besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. Dieses Sprichwort, das oft Niels Bohr zugeschrieben wird, sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn es um Prognosen zur Einführung neuer Technologien geht. Ein aktueller Bericht von Oxford Economics leistet jedoch bemerkenswerte Arbeit, um Unsicherheiten zu minimieren und eine Einschätzung zur künftigen Bedeutung der Quantencomputing-Industrie für die britische Wirtschaft zu liefern.
Die Analyse im Bericht unterteilt das Wachstum der Quantencomputing-Industrie in drei Phasen:
- Sondierung und Forschung & Entwicklung
- Quantencomputing erreicht Marktreife und wird wirtschaftlich nutzbar
- Vollständige Integration von Quantencomputing in der Industrie
Phase 1 wurde prognostiziert, indem eine Analogie zum Wachstum des KI-Marktes in den USA gezogen wurde – um das Wachstum eines sich schnell entwickelnden Feldes mit bedeutenden technologischen Durchbrüchen abzubilden. Die Prognose für Phase 2 orientiert sich am Wachstum von Großrechnern zwischen 1960 und 1971 – also der Zeit, in der Großrechner in vielen Branchen in den operativen Einsatz übergingen. Phase 3, die sich auf die vollständige Reife bezieht, wird auf Grundlage der Produktion von Hightech-Gütern im Jahrzehnt ab 2013 prognostiziert.
Besonders interessant ist Phase 2, deren Analyse in drei Szenarien aufgeteilt ist, die jeweils davon ausgehen, dass Quantencomputing mit 75 %, 50 % bzw. 25 % der Wachstumsrate von Mainframe-Systemen wächst.

Oxford Economics prognostiziert, dass der direkte Beitrag des Quantencomputings zur britischen Bruttowertschöpfung bis 2045 zwischen knapp 1,8 und 3,9 Milliarden Pfund liegen wird [1]. Unter Einbeziehung der Auswirkungen des Quantencomputings auf deren britische Lieferkette sowie auf Löhne in anderen Teilen der Wirtschaft fällt die Prognose sogar noch rosiger aus.
Der Zeithorizont bis 2045 ist für Patentanwälte besonders relevant – denn er markiert den Zeitpunkt, an dem ein heute eingereichtes Patent auslaufen würde. Die oben genannten Daten zeigen, dass die Quantencomputing-Industrie im Vereinigten Königreich über die gesamte Laufzeit eines solchen hypothetischen Patents hinweg deutlich wachsen wird. Dies legt nahe, dass es für Einzelpersonen und Unternehmen einen erheblichen Vorteil darstellt, bereits jetzt Patente im Bereich Quantencomputing anzumelden, um sich einen Teil dieses vielversprechenden Marktes zu sichern.
Wir unterstützen Sie beim Schutz Ihrer Innovationen im Quantencomputing
Unsere Patentanwälte stehen Ihnen mit interdisziplinärer Expertise in Informatik, Physik und Nachrichtentechnik zur Seite. Gemeinsam mit Ihnen identifizieren wir die vielversprechendsten Konzepte aus Ihrer Entwicklung, entwickeln Schutzstrategien und begleiten Sie umfassend – von der Patentanmeldung über die Erteilung bis weit darüber hinaus.
[1] Die Bruttowertschöpfung ist der Beitrag, den jedes Unternehmen oder jeder Sektor zum britischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) leistet.
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