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Look What You Made Her Do – Was Taylor Swift Ihnen über den Schutz Ihrer Rechte beibringen kann
Taylor Swift hat sich in der Musikindustrie einen Namen gemacht, und hinter ihrem musikalischen Talent zeigt sie sich als Strategin, die ihr geistiges Eigentum sorgfältig schützt.
Die Masteraufnahmen: Eigentumsrechte und Kontrolle
Der Streit um die Rechte an den Masteraufnahmen ihrer ersten sechs Studioalben spielte sich öffentlich ab. Angesichts ihres jüngsten Erfolgs beim Rückkauf dieser Rechte lohnt es sich, die Lehren, die daraus in Bezug auf den Wert des geistigen Eigentums zu ziehen sind, näher zu betrachten.
Mit nur 15 Jahren unterzeichnete sie einen Plattenvertrag bei Big Machine Records und übertrug damit dem Label das Eigentum an ihren Masteraufnahmen. Obwohl dies in der Musikindustrie nicht unüblich war, verlor sie durch diese Vereinbarung die rechtliche Kontrolle über genau die Inhalte, die die meisten Menschen mit ihr verbinden.
Das Rechteportfolio umfasste nicht nur ihre Musik, sondern auch Musikvideos, Konzertfilme, Albumcover und sogar handgeschriebene Songtexte aus ihrem Tagebuch – vieles davon in der Regel urheberrechtlich geschützt.
Als die Rechte an Dritte verkauft wurden, verlor Taylor Swift den größten Teil ihrer verbliebene Kontrolle. Als Reaktion darauf begann sie, ihre frühen Alben unter dem Label „Taylor’s Version“ neu aufzunehmen. Dies war eine strategische Nutzung des Urheberrechts, um die Kontrolle über Vertrieb und Vermarktung zurückzugewinnen. Trotz des Erfolgs von „Taylor’s Version“ unterstreicht ihr Erwerb der Original-Masterbänder im Jahr 2025 den anhaltenden Wert des Besitzes der vollständigen IP-Rechte.
Die Geschichte von Taylor Swift dient nicht nur Künstlern, sondern allen Markeninhabern als warnendes Beispiel. Die Beibehaltung der Kontrolle über Ihr geistiges Eigentum, sei es durch Urheberrechte, Marken oder vertragliche Rechte, ist nicht nur für den langfristigen Schutz Ihrer Marke von entscheidender Bedeutung, sondern auch bei der Aushandlung von Lizenzvereinbarungen oder der Erwägung der Übertragung von Rechten.
Die Marken: Branding und Schutz
Die Wachsamkeit und Entschlossenheit von Taylor Swift beim Schutz ihres geistigen Eigentums geht jedoch noch weiter. Sie besitzt ein umfangreiches Markenportfolio mit über 400 aktiven Registrierungen in mehreren Ländern. Dazu gehören ihr Künstlername „Taylor Swift“ und Abwandlungen davon, Album- und Songtitel, Songtexte und Phrasen, Tournamen, der Name ihrer Fangemeinde „Swifties“ und sogar die Namen ihrer Katzen „Meredith, Olivia & Benjamin Swift“.
Bei genauerer Betrachtung der Rechte wird deutlich, dass ihre Marken nicht nur ihre Musik schützen, sondern sich auch auf Kleidung, Merchandising, digitale Inhalte und sogar Haushaltsartikel und andere kommerzielle Produkte erstrecken. Dieses Maß an Schutz zeugt von sorgfältiger Überlegung und einem vorausschauenden Ansatz, der potenzielle zukünftige Entwicklungen mit Blick auf Langlebigkeit im Blick hat.
Mit der Ankündigung ihres 12. Studioalbums The Life of a Showgirl (geplant für Oktober) setzt Taylor Swift diese Linie fort. Am Tag der öffentlichen Bekanntgabe reichte sie bereits die Markenanmeldungen ein.
Was wir von Taylor Swift über Markenführung lernen können
Geistiges Eigentum spielt in allen Branchen eine zentrale Rolle. Zwar benötigen die wenigsten Unternehmen Hunderte von Marken, doch Taylor Swifts Strategie macht deutlich, wie wichtig Wachsamkeit, Information und proaktives Handeln sind in Bezug auf geistiges Eigentum sind.
IP-Schutz sollte nicht erst dann Thema werden, wenn ein Unternehmen bereits erfolgreich ist. Vielmehr sollte er von Anfang an ein integraler Bestandteil der Markenstrategie sein.
Marken, Urheberrechte und andere Schutzrechte sichern nicht nur die Identität eines Unternehmens, sondern steigern und festigen auch dessen kommerziellen Wert und Durchsetzbarkeit.
Durch die proaktive Anmeldung und Pflege von Marken, die Sicherung von Domainnamen und ein klares Verständnis dafür, wie Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums auf ihre Arbeit anzuwenden sind, verdeutlicht Taylor Swift, wie juristische Instrumente helfen können, die Markenführung zu steuern, Verletzungen zu verhindern und langfristigen Markenwert aufzubauen.
Aus rechtlicher und markenstrategischer Sicht macht ihr Beispiel klar: Die Kontrolle über Urheberrechte und Marken beeinflusst unmittelbar die Fähigkeit, eine Marke zu vermarkten, durchzusetzen und auszubauen.
Der Besitz einer Marke beginnt mit dem Besitz seiner Rechte. Seien Sie also der Kopf hinter Ihrer IP-Strategie und sprechen Sie mit uns über dauerhaften Schutz für Ihre Marke.
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